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Reproduktion Insights 2021/ 23.7-8.8



In der Ausstellung beschäftigen wir uns dieses Jahr mit der ambivalenten Gesetzgebung zu (Re)produktionsrechten und deren Ursachen, die auch durch die Corona-Pandemie beeinflusst wurden. Zu sehen ist die Ausstellung in der alten Stadgärtnerei in Halle an der Saale. Wir zeigen die aus einem Open Call ausgewählten Arbeiten der Künstler:innen und präsentieren zudem eine Lecture-Performance, die Diskussionen zur Krise der Reproduktionsrechte befördern sollen. Anschließend gibt es eine digitale Führung, die dokumentierte Aufnahmen der ausgestellten Werke zeigt.

„Die spannenden Arbeiten der Künstler*innen zur Reproduktionsthematik solltet ihr nicht verpassen, darunter ist ein künstlerischer Beitrag zur Arbeiter*innensituation in der DDR, eine Videoperformance die das Phänomen von ASMR als Wertabspaltungtheorem verhandelt indem Sie die Care-Arbeit von Youtuber:innen skizziert, eine Lecture-Performance und zwei weitere Beiträge zur Stimme, Macht und Wort.“

Kuratiert wurde die Ausstellung von Maria Mandalka (@maria_mandalka)

Maria Mandalka ist eine bildende Künstlerin aus Halle (Saale). Sie ist seit 2019 Absolventin der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein und hat dort Bildhauerei im Fachbereich Metall studiert. Neben ihrer künstlerischen Praxis ist sie seit 2019 Teil der Feminismen.halle, inderen Rahmen sie die Ausstellungsreihe „formfem“ in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen gründet hat und kuratiert. Zur weiteren Entwicklung der feministischen Ausstellungsreihe hat sie 2021 das Stipendium „Kultur ans Netz“ erhalten.

Die Künstler:innen wurden gefördert durch die Mittel des FSR der MLU Halle (Saale). Die Umsetzung und das Konzept mit den Mitteln des Landes Sachsen- Anhalt.